Alice Waldner


Die Chronologie der Kuretenstraße

Archäologische Evidenzen zur Baugeschichte des unteren Embolos von Ephesos von der lysimachischen Neugründung bis in die byzantinische Zeit



ISBN 978-3-7001-8341-9
Print Edition
ISBN 978-3-7001-8742-4
Online Edition
Forschungen in Ephesos XI/4 
2020,  404 Seiten, 87 Tafeln, 29,7x21 cm, gebunden
€  179,00   
Open access

Alice Waldner
ist die Leiterin der Arbeitsgruppe Keramikstudien am Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW


Im Sattel zwischen den beiden Stadtbergen von Ephesos liegt die sogenannte Kuretenstraße – auch heute noch die schräg durch die antike Stadt ziehende Hauptachse. Die antike, aus Inschriften erschlossene Bezeichnung für die Kuretenstraße lautete vermutlich »Embolos« (»Keil, Sporn«). Obwohl seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Fokus der Forschung, blieben wesentliche Aspekte der Entwicklung dieses neuralgischen Stadtquartiers bislang unberücksichtigt. Anhand archäologischer Fund- und Befundauswertung rekonstruiert die Autorin die Ausstattung des unteren Embolos ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. und präzisiert Datierung wie Baugeschichte der Einzelmonumente, Brunnenbauten und Tabernen an seiner Südseite. Eine nun chronologisch sichere Einordnung von ›Heroon‹ und ›Oktogon‹, deren Datierungen bislang kontrovers beurteilt wurden, wird ebenso gegeben, wie neue Erkenntnisse über die Gestaltung des Embolos in der spätantik-frühbyzantinischen Zeit formuliert werden. Ein Bauboom ab der Mitte des 5. bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts korrespondiert mit der allgemein zu beobachtenden Demonstration einer erneuten Prosperität der Stadt Ephesos, wobei die Umwandlung bestehender, teilweise zerstörter Bauten am unteren Embolos in monumentale Brunnenanlagen und die Errichtung der sog. Kuretenhalle besonders hervorzuheben sind.

Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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