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GW Unterricht 153 (1/2019)
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GW Unterricht 153 (1/2019), pp. 5-19, 2019/04/03
Dieser Artikel legt anhand einer Schulbuchanalyse offen, wie Männlichkeit und Weiblichkeit in den fünf am häufigsten verwendeten Geographie- und Wirtschaftskundeschulbüchern des Schuljahres 2014/15 der 7. und 8. Schulstufe in Österreich konstruiert werden. Die Ergebnisse der Diskursanalyse zeigen, dass Männer die Norm bilden, welcher sich Frauen anpassen sollen. Zusätzlich wird an Mädchen appelliert, in für ihr Geschlecht ,untypischen‘ Branchen zu arbeiten, was den Jungen verwehrt bleibt. Dadurch kommt es zu einer binären Darstellung der Geschlechtsidentitäten, durch welche klischeehafte Rollenbilder tradiert werden.
Keywords: Heteronormativität, Geschlechtsidentität, Diskursanalyse, Geographie und Wirtschaftskunde, Schulbuchanalyse