Vasiliki TSAMAKDA - Norbert ZIMMERMANN (Hrsg.)


Privatporträt
Die Darstellung realer Personen in der spätantiken und byzantinischen Kunst

Akten des Internationalen Workshops an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien 14.–15. Februar 2013


Vasiliki TSAMAKDA
ist Professorin für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Norbert ZIMMERMANN
ist wissenschaftlicher Direktor der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts




ISBN 978-3-7001-8373-0 Print Edition
ISBN 978-3-7001-8819-3 Online Edition

doi:10.1553/0x003becb5
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 522 
Archäologische Forschungen 30 
2020,  371 Seiten, zahlr. Farb- und s/w-Abb., 37 Farbtafeln, deutsch, 29,7x21cm, broschiert
€  139,–   

Die Darstellung realer Personen ist ein Grundanliegen künstlerischer Äußerung – sich selbst oder andere dargestellt zu sehen, war stets ein aktuelles Thema, das immer wieder neue Ausformungen fand. Am Ende der römischen Antike standen ein reicher Formenapparat und ein großes Spektrum an Möglichkeiten für private Porträts zur Verfügung, mit denen man im Alltag oder zu besonderen Anlässen konfrontiert wurde. Darstellungsweise, Motivation und Kontext solcher Porträts unterliegen dabei wechselnden Traditionen und Entwicklungen. Dennoch sind Forschungen zu Anlässen und Formen privater Darstellungen in der Kunst vom Ausgang der Antike bis zum Ende des Mittelalters bislang selten und wenig systematisch durchgeführt worden. Während das römische Porträt in seinen verschiedenen Formen bereits Thema intensiver Forschungen war, widmen sich bislang relativ wenige Studien den anschließenden Epochen bis zum Fall Konstantinopels. Vor der Folie der umfassenden Wandlungsprozesse zwischen Antike und Mittelalter bietet das Thema der Anlässe und Formen privater Darstellungen einen sehr vielschichtigen Zugang zur bislang kaum in einen größeren Kontext gestellten Entwicklung des Porträts. Im Rahmen einer 2013 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgehaltenen internationalen Tagung widmeten sich Forscher/innen aus sieben Nationen in 13 Beiträgen zu ganz unterschiedlichen Monumentengruppen und Aspekten in weiter diachronischer und methodischer Perspektive dem Privatporträt. Die einzelnen Beiträge des vorliegenden von Vasiliki Tsamakda und Norbert Zimmermann herausgegebenen Tagungsbandes untersuchen jeweils spezielle Aspekte von Privatporträts in chronologisch-topographischer Verteilung oder nach gattungsspezifischen oder anderen kunsthistorischen Aspekten, und zeigen dabei Traditonen und Wandel auf.

Veröffentlicht mit Unterstützung des Austrian Science Fund (FWF)

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Representation of real people is one of the fundamental concerns of artistic expression – seeing either oneself or another person depicted has always been a topic of interest that has taken new forms over the years. At the end of Roman Antiquity a wide range of forms and a broad spectrum of opportunities were available for private portraits, which were encountered both in everyday life and on special occasions. However, the format, the motivation, and the context underlying such portraits are affected by changing traditions and developments. But so far there has been only infrequent research into the occasions for and forms of private representation in art from the close of Antiquity to the end of the Middle Ages and it has seldom been conducted in a systematic manner. Whilst Roman portraits in their various forms have already been the subject of intensive research, so far relatively few studies have dedicated their attention to the subsequent periods through to the fall of Constantinople. Set against the backdrop of the comprehensive processes of change between Antiquity and the Middle Ages, exploring the occasions for and forms of personal representation provides access to a wide range of levels to the development of the portrait, which has, as yet, rarely been considered in a wider context. In the course of an international conference held in 2013 at the Austrian Academy of Sciences, researchers from seven nations addressed the private portrait from a wider diachronic and methodological perspective in 13 contributions dealing with a diverse range of monuments and aspects. The individual contributions in the conference proceedings edited by Vasiliki Tsamakda and Norbert Zimmermann each explore particular aspects of private portraits, whether in relation to their chronological and topographical distribution or in connection with features particular to the type or other art historical aspects, and point out traditions and changes.

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Privatporträt Die Darstellung realer Personen in der spätantiken und byzantinischen Kunst


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Vasiliki TSAMAKDA - Norbert ZIMMERMANN (Hrsg.)


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Die Darstellung realer Personen in der spätantiken und byzantinischen Kunst

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Archäologische Forschungen 30 
2020,  371 Seiten, zahlr. Farb- und s/w-Abb., 37 Farbtafeln, deutsch, 29,7x21cm, broschiert
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Norbert ZIMMERMANN
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Die Darstellung realer Personen ist ein Grundanliegen künstlerischer Äußerung – sich selbst oder andere dargestellt zu sehen, war stets ein aktuelles Thema, das immer wieder neue Ausformungen fand. Am Ende der römischen Antike standen ein reicher Formenapparat und ein großes Spektrum an Möglichkeiten für private Porträts zur Verfügung, mit denen man im Alltag oder zu besonderen Anlässen konfrontiert wurde. Darstellungsweise, Motivation und Kontext solcher Porträts unterliegen dabei wechselnden Traditionen und Entwicklungen. Dennoch sind Forschungen zu Anlässen und Formen privater Darstellungen in der Kunst vom Ausgang der Antike bis zum Ende des Mittelalters bislang selten und wenig systematisch durchgeführt worden. Während das römische Porträt in seinen verschiedenen Formen bereits Thema intensiver Forschungen war, widmen sich bislang relativ wenige Studien den anschließenden Epochen bis zum Fall Konstantinopels. Vor der Folie der umfassenden Wandlungsprozesse zwischen Antike und Mittelalter bietet das Thema der Anlässe und Formen privater Darstellungen einen sehr vielschichtigen Zugang zur bislang kaum in einen größeren Kontext gestellten Entwicklung des Porträts. Im Rahmen einer 2013 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgehaltenen internationalen Tagung widmeten sich Forscher/innen aus sieben Nationen in 13 Beiträgen zu ganz unterschiedlichen Monumentengruppen und Aspekten in weiter diachronischer und methodischer Perspektive dem Privatporträt. Die einzelnen Beiträge des vorliegenden von Vasiliki Tsamakda und Norbert Zimmermann herausgegebenen Tagungsbandes untersuchen jeweils spezielle Aspekte von Privatporträts in chronologisch-topographischer Verteilung oder nach gattungsspezifischen oder anderen kunsthistorischen Aspekten, und zeigen dabei Traditonen und Wandel auf.

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