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Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Alpen-Adria-Raum zwischen den Weltkriegen: Kontinuitäten und BrücheEconomia, politica e società nella regione danubiano-adriatica tra le due guerre mondiali: continuità e rotture. Economy, Politics and Society in the Danube-Adriatic region between the World Wars: Continuities and Ruptures
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Der vorliegende Sammelband untersucht die ökonomischen Interessen Italiens in Österreich sowie in Ostmittel- und Südosteuropa in den ersten Nachkriegsjahren. Zwar führte das „Gedenkjahr 2018“ zu einer Erweiterung des Forschungsstandes hinsichtlich der nach 1918 erfolgten politischen Umwälzungen, das breite und zugleich sehr relevante Themenfeld der wirtschaftlichen, finanziellen und strukturellen Entwicklungen dieser Jahre wurde dabei aber kaum thematisiert. Ein über Jahrhunderte gewachsener Wirtschaftsraum, wie ihn die Donaumonarchie gebildet hatte, konnte durch neue politische Grenzen nicht ohne weiteres zerschnitten werden. Es wurden jedoch in den Nachkriegsjahren neue Strukturen geschaffen, die zu einem erheblichen Teil bis heute nachwirken. In den 22 Beiträgen eines international zusammengesetzten Autorenkollektivs werden fünf Themenblöcke behandelt: Politische, ökonomische und kulturelle Perspektiven, Währung und Staatsfinanzen, Wirtschaft, Handel und Infrastruktur, Unternehmen und Unternehmertum sowie Bevölkerung und Politik. Die mit dem Wiederaufbau in der Nachkriegszeit verbundenen materiellen Schwierigkeiten verbanden sich mit einem mühsamen Prozess des Aufbaus institutioneller Strukturen. Innenpolitische Unsicherheiten und materielle Probleme verstärkten die gesellschaftlichen Kontraste und führten zu einer Atmosphäre, in der auch die Anwendung von Gewalt gerechtfertigt erschien. Dieser Band behandelt also eine besonders schwierige Phase im Verhältnis zwischen Österreich, den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie und Italien und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der historischen Prozesse, die diesen Raum bis heute prägen.
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This anthology analyses Italy's economic interests in Austria and in East-Central and South-Eastern Europe in the first post-war years. Although the ‘commemorative year 2018’ led to an expansion of the state of research with regard to the political upheavals that took place after 1918, the broad and at the same time very relevant subject area of the economic, financial and structural developments of these years has hardly been addressed. An economic area that had grown over centuries, such as the Danube Monarchy, could not simply be cut up by new political borders. However, new structures were created in the post-war years, many of them still have an impact today. The 22 contributions by an international group of authors cover five thematic blocks: Political, economic and cultural perspectives; currency and public finances; economy, trade and infrastructure; business and entrepreneurship; population and politics. The material difficulties associated with post-war reconstruction were combined with an arduous process of building new institutional structures. Domestic political uncertainties and material problems intensified the social contrasts and led to an atmosphere in which the use of violence appeared justified. This volume therefore deals with a particularly difficult phase in the relationship between Austria, the successor states of the Danube Monarchy and Italy, and thus makes an important contribution to understanding the historical processes that characterise this area even today.
2026
978-3-7001-9668-6
978-3-7001-9667-9
590 Seiten
21x29,7 cm, gebunden, deutsch