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GW Unterricht 144 (4/2016)
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
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GW Unterricht 144 (4/2016), pp. 36-45, 2016/12/06
Während die Lebens- und Konsumchancen nach wie vor wesentlich über die Teilnahme am Erwerbsprozess bestimmt werden, sieht sich der Einzelne / die Einzelne mit zunehmend unsicheren, prekären Arbeitsverhältnissen konfrontiert. Unter diesen Bedingungen erweist sich ein einmal erreichter Lebensstandard als fragiler temporärer Status und der gesellschaftliche Abstieg aufgrund von Arbeitslosigkeit und anschließender prekärer Beschäftigung als reale Möglichkeit. Die damit einhergehenden Problemlagen wirken zurück auf das soziale Gefüge der Familien- bzw. Haushaltsebene. Der vorgestellte Unterrichtsentwurf unternimmt den Versuch, sich dieser komplexen Problemlage aus der Perspektive von Jugendlichen zu nähern und ihnen damit die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen (zukünftigen) sozioökomischen Status auf Arbeits- und Konsumgütermärkten sowie die Wechselwirkungen mit ihren familiären Verhältnissen zu reflektieren.
Keywords: Lebensstandard, Familienleben, prekäre Beschäftigung, sozioökonomische Bildung, Handlungsorientierung