• Hans HÖLLER - Michael RÖSSNER (Hg.)

Sprachkunst

Beiträge zur Literaturwissenschaft
Jahrgang XLVI/2015 1. Halbband

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Hans HÖLLER
ist Professor der Neueren Deutschen Sprache und Literatur an der Universität Salzburg

Michael Rössner
Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München,Direktor Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte


ISSN 0038-8483 Print Edition

ISSN 1727-6993 Online Edition
ISBN 978-3-7001-8156-9 Print Edition
ISBN 978-3-7001-8172-9 Online Edition

doi: https://doi.org/10.1553/spk46_1
Sprachkunst 46/1 
2017,  111 Seiten, 24x17cm, broschiert
Einzelpreis €  29,90   

Inhaltsverzeichnis

Aufsätze

Kalterina Latifi (London)
„nicht As sondern Gis". Perspektivische Ambiguität in E.T.A. Hoffmanns sogenanntem "Rat Krespek"

Gregor Babelotzky (Cambridge)
Franz Kafkas "Der plötzliche Spaziergang " Zur „wahren Gestalt" des Erzählers und seiner Ausflucht in das Projekt.

Evelyne Polt-Heinz (Hirschwang)
Thomas Bernhard betritt die Wiener Szene oder Über Dissonanzen in Hans Weigels "Stimmen der Gegen­wart" anhand eines Beispieltextes.

VERZEICHNIS DER LITERATURWISSEN­ SCHAFTLICHEN DISSERTATIONEN AN ÖSTERREICHISCHEN UNIVERSITÄTEN

B e r i c h t e u n d B e s p r e c h u n g e n

Marie Luise Wandruszka
Marie von Ebner-Eschenbach neu entdeckt. Die fällige ,Entstaubung' einer österreichischen Klassi kerin.

Sammelrezension: Marie von Ebner-Eschenbach/Josephine von Knorr, Briefwechsel (1851-1908) Kritische und kommentierte Ausgabe, hrsg. von Ulrike Tanzer, Irene Fußl, Lina Maria Zangerl und Gabriele Radecke · Daniela Strigl, „Berühmt sein ist nichts." Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie · Marie von Ebner-Eschenbach. Leseausgabe in 4 Bänden, hrsg. von Evelyne Polt-Heinzl, Daniela Strigl und Ulrike Tanzer.

François Genton (Grenoble)
Günther Stocker und Michael Rohrwasser (Hrsgg.), Spannungsfelder. Zur deutschsprachigen Literatur im Kalten Krieg (1945-1968). Unter Mitarbeit von Stefan Maurer und Doris Neumann-Rieser.

Alexander Bareis (Lund)
Monika Fludernik, Nicole Falkenhayner und Julia Steiner (Hrsgg.), Faktuales und fiktionales Erzählen. Interdisziplinäre Perspektiven.

Stefan Simonek (Wien)
Ulrich Schmid, Technologien der Seele. Vom Verfertigen der Wahrheit in der russischen Gegenwarts- kultur.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3420, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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Thomas Bernhard betritt die Wiener Szene oder Über Dissonanzen in Hans Weigels ›Stimmen der Gegenwart‹ anhand eines Beispieltextes.

    Evelyne Polt-Heinzl

Sprachkunst Jahrgang XLVI/2015, 1. Halbband, pp. 51-70, 2017/08/30

Beiträge zur Literaturwissenschaft
Jahrgang XLVI/2015 1. Halbband

doi: 10.1553/spk46_1s51

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Abstract

Hans Weigels Anthologie ›Stimmen der Gegenwart‹, erschienen zwischen 1951 und 1956 in fünf Folgen, gilt als eines der Fanale des literarischen Aufbruchs nach 1945. Thomas Bernhard, der hier 1954 und 1956 mit je einer Erzählung vertreten ist, wird selten als Teil dieses Aufbruchs wahrgenommen. Ein genauerer Blick auf Bernhards literarischen Auftritt und die Lektüre der ›Stimmen der Gegenwart‹ als ,Gesamttext‘ im konkreten kulturpolitischen Umfeld eröffnet für beide Aspekte neue Perspektiven.