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Identitätskonstruktion von Jugendlichen

    Herbert Pichler, Christiane Hintermann, Daniel Raithofer

GW Unterricht 161 (1/2021), pp. 19-34, 2021/03/11

doi: 10.1553/gw-unterricht161s19

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Abstract

Aktuelle gesellschaftliche und (medien)technologische Prozesse des globalen Wandels liefern ausreichend Begründungen fürdie dringende Notwendigkeit einer Thematisierung der Aushandlung von Identitäten im Schulunterricht. Dieses Bildungsanliegeneiner Dekonstruktion und Reflexion von Identitätskonzepten mit Jugendlichen kann mit Anliegen der kritischenMedienbildung erkenntnisreich in Einklang gebracht werden. Da vergleichbare Ziele bereits in mehreren österreichischenUnterrichtsprinzipien und Lehrplänen und damit explizit in den schulrechtlichen Rahmungen des österreichischen Schulunterrichtsverankert sind, verwundert die Beobachtung umso mehr, dass adäquate Bildungsbemühungen, etwa in Schulbüchernund Materialien zur digitalen Grundbildung, erst wenig Niederschlag gefunden haben.2 Ausgehend vom ProjektMiDENTITY wird aufgezeigt, wie schulische Aufgriffe zu Identitätskonstruktion von Jugendlichen und kritische (geographische)Medienbildung fachdidaktisch gerahmt werden können. Schließlich versteht sich der Beitrag auch als Motivationfür Lehrpersonen an der Schließung der Forschungs- und Praxislücke mitzuwirken.

Keywords: Identitätskonstruktion Jugendlicher, Dekonstruktion, kritische geographische Medienbildung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen