• Bundesdenkmalamt (Hg.)

Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege
LXXVI · 2022 · Heft 4

Weiterbauen am Denkmal: Internationale Fachtagung

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Die vorliegende Ausgabe der ÖZKD setzt mit dem Fokus „Weiterbauen am Denkmal“ den Schwerpunkt auf die von 11. bis 12. November 2021 in Salzburg stattgefundene internationale Tagung zur Frage der Weiterschreibung des Denkmals im weitesten Sinne. Sigrid Brandts Beitrag leitet – mit einem speziellen Blick auf Salzburg – in die Thematik ein und gibt einen kurzen Überblick über die folgenden Texte, die sie thematisch den Begriffen und Sektionen des Tagungsprogramms zuordnet. Beginnend beim Thema Ort – Ensemble – Kontext wirft Bernhard Furrer einen kritischen Blick auf Unverträglichkeiten des „Weiterbauens“. Beim Schwerpunkt Entwurf – Abwägung – Realisierung stellt Roger Diener unter anderem die spannende Intervention am Naturkundemuseum in Berlin und András Pálffy etwa das Museum am Judenplatz in Wien vor, während Eva Hody einen Überblick über entsprechende Interventionen in Salzburg gibt. Nils Meyer hingegen erläutert das Thema an Hand von Bädern in Deutschland. Es folgen theoretische Beiträge zum übergeordneten Thema Modelle von Fortschreibung und Dauer, wobei Thomas Will für die „Kunst des kleinstmöglichen Eingriffs“ votiert, Bernd Euler-Rolle das „Management of Change“ beleuchtet und Roger Strub sich kritisch mit der Déclaration de Davos auseinandersetzt. Im Sinne der Perspektiven in Österreich finden sich Beiträge von Martin Mutschlechner und Barbara Lanz zum Weiterbauen in Nord-, Süd- und Osttirol sowie von Maria Flöckner und Hermann Schnöll zum Mozarteum in Salzburg. Den Ausblick auf eine Baukultur geben abschließend Roman Höllbacher zu potentiellen Baudenkmalen und Gerold Eßer zur Steuerung von Planungsprozessen. Im Anschluss an den Fokus stellen unter der Rubrik „Monumentum factum est“ Michael Schiebinger eine brutalistische Kirche im Marchfeld, Bettina Withalm den Mercedeshof am Hauptplatz in Baden und Bernhard Hebert die Römische Wasserleitung in Rechnitz vor.

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Österreichische Zeitschrift für Kunst und DenkmalpflegeLXXVI · 2022 · Heft 4


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Weiterbauen im Denkmalbestand und Welterbe – Zur Frage der Steuerung von Planungsprozessen

    Gerold Eßner

ÖZKD LXXVI Heft 4, pp. 117-127, 2024/04/08

Weiterbauen am Denkmal: Internationale Fachtagung

doi: 10.1553/oezkd2022-04s117

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doi:10.1553/oezkd2022-04s117

Abstract

Continued building in monuments and world heritage sites places the very highest demands on processes of physical transformation. From a conservation perspective, the focus here is on ensuring that any substantial interventions in culturally loaded contexts are harmonious and preserve the value of the heritage. In the daily business of monument protection, particular importance is attached to prudent management of planning processes throughout every stage of planning and construction, the aim being to select projects in a targeted way in consultation with all the parties involved, and to ensure conservation-oriented project execution. The discussion of experiences from recent plans for changes is elucidated with examples from the Wachau World Heritage Site and from Lower Austria.