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Ägypten und Levante XXXV
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![]() Manfred Bietak ist emer. Professor für Ägyptologie an der Uni Wien |
Die internationale und interdisziplinär ausgerichtete Zeitschrift „Ägypten und Levante“, die einmal jährlich im Druck und online erscheint, wurde im Jahr 1990 von Manfred Bietak begründet, um den Forschungen zu den Kulturkontakten zwischen Ägypten und seinen Nachbarländern eine Publikationsplattform zu bieten. Das Themenfeld der Zeitschrift umfasst Berichte zu archäologischen Grabungen in Ägypten und dem gesamten Vorderen Orient mit dem Sudan, wie auch Artikel zu allen Aspekten der ägyptischen und nahöstlichen Archäologie, Geschichts- und Kulturwissenschaft. Der Fokus liegt auf der pharaonischen Zeit, jedoch sind sowohl Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der genannten Regionen wie auch zur nachpharaonischen Antike möglich, ebenso zu naturwissenschaftlichen Themen. Band 35 (2025) beginnt mit einem Vorbericht der Polnisch-Slowakischen Grabungen 2023 und 2024 in Tell el-Retaba. Daran schließen sich 15 Artikel von großer thematischer Bandbreite, d.s. eine Studie zum „Abnormalen hieratisch“ (H. Abdellatif), zur Landschaftsarchäologie im Sudanesischen Niltal (Budka et al.), ein Beitrag zur Diskussion um Megiddo und Thutmosis III (R. Bonfil), zu „Burial Kits“ in der südlichen Levante (S. Cohen), zu Blemmyer-Bestattungen in Berenike am Roten Meer (M. Gwiazda et al.), zum Beitrag von Dürren zum Niedergang des Hethiterreichs (G. Hagens), zu „Beer-Jars“ aus Tell el-Murra (M. Kazimierczek et al.), zu einem Salbgefäß mit Erwähnung eines Sothisaufgangs (R. Krauss), zu tragbaren Schreinen (M. Mumcuoglu). Es folgt Teil II einer Studie zu Proto-Sinaitischen Inschriften (H. Parker), die Untersuchung eines Metallbohrers aus der Negadezeit (M. Odler, J. Kmošek), eine Studie zur 14. Dynastie (J. Posch), zu dem Namensbestandteil „Maat“ im AR (G. Shapira), zu einem TY-Krug mit einem plastischem Frauenkopf (S. Shammas) sowie zu Krokodilsdarstellungen im prädynastischen Ägypten |
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Ägypten und Levante 35, pp. 351-382, 2026/01/23
Internationale Zeitschrift für ägyptische Archäologie und deren Nachbargebiete
International Journal for Egyptian Archaeology and Related Disciplines
The study aims to present and reexamine the corpus of private theophoric names incorporating Maat’s name in the Late Old Kingdom (Dy-nasties 5 and 6), a formative period during which the concept of Maat was greatly elaborated and developed. I discuss some aspects concerning the chronological, spatial, and social distribution of the names. Finally, I address the question of Maat’s divinity during this period by analyzing the patterns and parallels of the names, as well as the orthog-raphy of Maat’s name. Some attention is also given to her relationship with various deities, comparing data from personal names and other textual corpora from the Old Kingdom.
Keywords: Maat, Old Kingdom, Theophoric Names