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Die österreichische Ausgabe der Zeitschrift steht Mitgliedern der ÖGDV mit Nachrichten, Mini-Reviews und Mini-Perspektiven, Berichten und Artikeln zur Verfügung. Die Artikel erscheinen in English und/oder Deutsch. |
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
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Skin 2/2026, pp. 51-52, 2026/09/16
Ausgabe 02/2026: Juli
Die steigende Zahl von Hautkrebserkrankungen, darunter das maligne Melanom und nicht-melanozytäre Hautkrebsarten, stellt eine anhaltende Herausforderung in der Dermato-Onkologie dar. In den letzten Jahren haben auf Herpesviren basierende Therapeutika, insbesondere das onkolytische Herpes simplex-Virus (oHSV), als vielversprechende Behandlungsstrategien Aufmerksamkeit erregt. oHSV wurde entwickelt, um Krebszellen selektiv zu infizieren und zu zerstören, während gesundes Gewebe geschont wird. Es induziert eine direkte Onkolyse und fördert bei einigen Patienten zudem systemische Antitumor-Immunantworten. Diese Mechanismen machen oHSV-basierte Ansätze besonders attraktiv bei Hautmalignomen, bei denen eine lokale und immunvermittelte systemische Tumorkontrolle entscheidend ist. Es wurden verschiedene oHSV-Varianten entwickelt, um die Tumorspezifität, die Immunaktivierung und die klinische Wirksamkeit zu verbessern. In dieser Übersicht beleuchten wir die Rolle von Therapien auf Basis von Herpesviren in der Dermato-Onkologie und konzentrieren uns dabei auf ihre Wirkmechanismen, die klinische Entwicklung und das therapeutische Potenzial bei der Behandlung von Hautkrebs.