• Peter Wolf, Johann Bauer, Robert Müllegger (Eds.)

Skin
Journal of the Austrian Society of Dermatology and Venereology

Ausgabe 03/2026: September

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Die österreichische Ausgabe der Zeitschrift steht Mitgliedern der ÖGDV mit Nachrichten, Mini-Reviews und Mini-Perspektiven, Berichten und Artikeln zur Verfügung. Die Artikel erscheinen in English und/oder Deutsch.

Christine Prodinger und Martin Laimer haben für die ÖADF-Tagung, die vom 29. bis 31. Mai am Erste Campus in Wien stattfindet, wieder ein außergewöhnliches Programm zusammengestellt und skizzieren die Programminhalte in dieser Ausgabe von SKIN.

Kornelia Böhler berichtet über die Entwicklung und Einführung des „Phlebologie-Zertifikates“. Lejla Ramic, Johannes Griss, Constanze Jonak, Gudrun Ratzinger und Paul Sator eröffnen für die Arbeitsgemeinschaft für Biologika und Immuntherapie bei chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen mit den Pocket Guidelines zur aktuellen systemischen Therapie der Psoriasis die Reihe dieses neuen SKIN-Fortbildungsformats.

In dieser Ausgabe werden auch die ersten vier Open-Access-Artikel vorgestellt, die am 10. April in SKINdeep, der neuen internationalen Zeitschrift der ÖGDV gemeinsam mit dem Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, online gingen (Skindeep).

Ergänzt wird diese Ausgabe von SKIN durch mehrere Journal Clubs zu international herausragenden Arbeiten der österreichischen Dermatologie, die aktualisierte Liste der laufenden klinischen Studien in Österreich und den Fortbildungskalender.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
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SkinJournal of the Austrian Society of Dermatology and Venereology



ISBN 978-3-7001-5355-9
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Fortschritte im Verständnis und Management chronischer Wunden: Ansätze der translationalen Medizin

    Gabriela Cabral, Barbara Wolff-Winiski

Skin 3/2026, pp. 22-32, 2026/09/21

Ausgabe 03/2026: September

doi: https://doi.org/10.61783/oegdv11103


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Abstract

Chronische Wunden stellen eine globale gesundheitliche Herausforderung dar, von der Millionen von Patienten betroffen sind und die zu erheblicher Morbidität, Mortalität und wirtschaftlicher Belastung führt. Es wurden große Fortschritte beim Verständnis der grundlegenden molekularen und zellulären Mechanismen erzielt, die Wunden in einem chronischen Zustand halten. Trotz dieser Entwicklungen wurden seit über zwei Jahrzehnten keine neuen pharmakologischen Behandlungen zugelassen. Dieser Mangel an Fortschritt spiegelt die Grenzen präklinischer Modelle, strenge regulatorische Anforderungen und die Heterogenität der Patienten wider. Die vielfältige Patientenpopulation ist durch multiple Komorbiditäten und Wunden multifaktoriellen Ursprungs gekennzeichnet, was die Diagnose erschwert und die Entwicklung wirksamer Therapien behindert. Mit Schwerpunkt auf Humanstudien und translationalen Modellen bieten wir hier einen Überblick über die Biologie chronischer Wunden, aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und neueste Entwicklungen. Neue translationale Strategien verlagern das Paradigma von der passiven Behandlung mit traditionellen Wundauflagen hin zu personalisierten, multimodalen Interventionen sowie Fortschritten bei der Identifizierung von Biomarkern, einschließlich omics- und zellbasierter funktioneller Biomarker. In Kombination mit künstlicher Intelligenz haben diese Innovationen das Potenzial, eine neue Ära der Präzisionsmedizin für die Behandlung chronischer
Wunden einzuleiten.