GW Unterricht 162 (2/2021), pp. 5-17, 2021/06/24
Der Beitrag fragt nach den Gelingensbedingungen transformativer Lernprozesse im Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht (GW-Unterricht). Ausgehend von der Kritik an der instrumentellen Auslegung einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) wird das Potenzial transformativen Lernens für eine emanzipatorische BNE ausgelotet. Unter Rückgriff auf einen pädagogischen Lernbegriff mündet dieses Vorgehen in die Konzeptualisierung eines Handlungsrahmens zur Gestaltung eines kritisch-reflexiven GW-Unterrichts im Horizont gesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Keywords: Transformatives Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Degrowth, Bildungstheorie, Umlernen