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GW Unterricht 182 (2/2026)
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GW Unterricht 182 (2/2026), pp. 5-20, 2026/07/02
Vor dem Hintergrund aktueller Vorwürfe einer ideologischen Schlagseite des Fachs plädiert dieser Beitrag für eine offensive Aneignung von Ideologiekritik im Fach Geographie und wirtschaftliche Bildung (GWB). Unter Rückgriff auf Klafkis kritisch-konstruktive Didaktik sowie Theorien transformativen Lernens wird begründet, warum Mündigkeit ohne ideologie-kritische Herangehensweisen nicht denkbar ist. Im Artikel wird der Ideologiebegriff grundlegend diskutiert. Als didaktische Konkretisierung ideologietheoretischer Bezüge wird im Beitrag eine ideologiekritische Theorie der Bildungsinhalte entwickelt, deren Kern eine Bildung im Medium des Widerspruchs bildet. Dabei gilt es, gesellschaftliche Phänomene nicht als harmonische Einheiten, sondern in ihren konstitutiven Antagonismen erfahrbar zu machen.
Keywords: Ideologiekritik, Bildung im Medium des Widerspruchs, Mündigkeit, Klafki, transformatives Lernen