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GW Unterricht 183 (3/2026)
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GW Unterricht 183 (3/2026), pp. 64-69, 2026/10/07
Österreich hat eine der höchsten Vermögensungleichheiten Europas, doch vermögensbezogene Steuern tragen nur 1,4 % zum Steueraufkommen bei. Dieser Kontrapunkt argumentiert, dass angesichts steigender Erbvolumina, wachsender Ungleichheit und sinkendem Demokratievertrauen Vermögens- und Erbschaftssteuern nicht nur sozial gerecht, sondern auch ökonomisch dringend nötig sind. Gängige Gegenargumente – etwa Kapitalflucht oder Bürokratieaufwand – halten empirisch nicht stand: Es fehlt nicht am Argument, sondern am politischen Willen.
Keywords: Vermögensungleichheit; Vermögenssteuer; Erbschaftssteuer; Umverteilung; Demokratie